Schul-Flyer - Grundschule Fischbach (an der Nahe)

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Schul-Flyer

Eltern-Infos
Handreichung
mit Informationen und Tipps  
 
 
3. Auflage / 2018
 

                  Inhalt
                                    
1.        Antolin S.3
2.        Aufsicht S.3
3.        Betreuung S.3
4.        Bücherei/Ausleihe S.4
5.        Busaufsicht S.4
6.        Buszeiten/-transport S.4
7.        Erreichbarkeit S. 4
8.        Essen und Trinken S.4
9.        Flur (Adventzeit) S.4
10.    Förderverein S.4
11.    Forum S.5
12.    Funktionsräume S.6
13.   Glatte Straßen S.6
14.   Gongdienst S.6
15.   Hitzefrei S. 6
16.    Konzentrationswoche/-raum S.6
17.   Kopfläuse S.7
18.    Krankheit Kind S.7
19.    Krankheit Lehrer S.7
20.   „Lesehelfer“ S.7
21.   Ranzencheckliste S.7
22.   Regenpause S.9
23.    Schulbuchausleihe S.9
24.    Schulsozialarbeiter S. 9
25.   Spieleausleihe S.9
26.   Sport/Schwimmen S.10
27.    Vorlesewettbewerb S. 10
28.    Vorzeitiger Schulschluss S.11
29.    Zecken S. 11
30.   Zeiten des Unterrichts/der Pausen S.11


Tipps zur Konzentration
               Vorwort S.12
Allgemeine Grundlagen S.12
1. Arbeitsplatz S.13
2. Hausaufgaben S.15
3. Lerntipps S.16
4. Medienkonsum S.18
Alle weiteren oder aktuelleren Informationen entnehmen Sie bitte entweder  www.grundschule-fischbach.de, unseren Formularen oder sprechen Sie uns an.
1. „Antolin“
Hinter „Antolin.de“ steht ein Programm im Internet, das wir in der
Schule in den Klassen 2-4 nutzen, um sinnerfassendes Lesen und
den Umgang mit dem Computer und dem Internet zu verbinden.
2. Aufsicht
Der Aufsichtsplan regelt, wer Aufsicht hat. Fehlende Lehrer werden durch den Schulleiter
ersetzt.
3. Betreuung
Tel-Nr.: 06784 / 980 175
Die genauen Infos zu unserer Betreuung entnehmen Sie dem
aktuellen Anmeldeformular. Gegen 13.30 Uhr wird gegessen,
anschließend besteht die Möglichkeit, Hausaufgaben zu machen.    
Die letztendliche Verantwortung für die Hausaufgaben liegt bei    
den Erziehungsberechtigten. Essensgeld wird nur nicht verlangt,
wenn entweder am Vortag abgesagt wird oder bei    
schulfrei des Kindes. Auch bei kurzfristiger
Erkrankung rufen Sie bitte bei dem Essenslieferanten
(s. Homepage) morgens zwischen 8.30 und  9.00 Uhr an, um das
Essen abzubestellen. Bitte uns dann auch informieren.
4. Bücherei/Ausleihe
Jede Klasse 2 – 4 geht einmal pro Woche in unsere Bücherei, wo     
Bücher sowohl für diese Stunde ausgeliehen und gelesen    
als auch für 3 Wochen ausgeliehen werden können.
5. Busaufsicht
Der Lehrer der vorletzten und letzten Aufsicht wartet auf die
Vollständigkeit der „Buskinder“ am Schulhofzaun
und begleitet diese dann zu den entsprechenden Bussen.
6. Buszeiten/-transport
…(siehe Elternbrief zum Schuljahresanfang bzw.) Homepage.
Unsere Schulkinder benötigen keine Fahrkarte. Die Busse sind
keine öffentlichen Verkehrsmittel, sie fahren also ausschließlich
unsere Schulkinder bzw. Kindergartenkinder.
 
7. Erreichbarkeit   
Bitte stellen Sie (durch aktuelle Telefonnummern) sicher, dass Sie
morgens jederzeit und überall erreichbar sind, z.B. falls Ihr Kind      
krank oder verletzt wird (oder der Unterricht früher schließt).                                          
8. Essen und Trinken
Essen ist ausschließlich in der Frühstückszeit      
erlaubt, nicht auf dem Schulhof in den Pausen. Weitergehendes      
(z.B. Trinken während des Unterrichtes) regelt jede
Klassenleitung.
9. Flur (Adventszeit)
Vor dem 1.Advent wird unser Flur jedes Jahr zu einem neuen Thema weihnachtlich         
geschmückt.

10. Förderverein
Der Förderverein der Grundschule Fischbach hat sich zur Aufgabe      
gemacht, die Schüler und die Schule mit Finanz-, Sachmitteln und  
Dienstleistungen tatkräftig zu unterstützen. Alle Einnahmen des
Fördervereins, von den Mitgliedsbeiträgen an, über Spenden und
Erlöse durch Aktionen und Veranstaltung kommen den Schülern
und der Grundschule zugute. Durch die Unterstützung des
Fördervereins können größere Anschaffungen wie z.B. die LED-
Lichtanlage im Forum-Raum getätigt werden. Der Internetzugang
für die Homepage, die jährliche Mitgliedskarte für Jugend-   
herbergen, die Busfahrt für die alle zwei Jahre stattfindende
Fahrt in ein großes Theater, Bücher,.... – dies sind nur einige
Beispiele, die der Förderverein der Grundschule Fischbach e.V.
ermöglicht. Bei den Klassenfahrten in Klassenstufe 4 bekommt
ein „Mitgliedskind“ 8 Euro Zuschuss, ein anderes 2 Euro. Um dies
alles weiterhin zu verwirklichen, braucht der FÖV nicht nur Ihre
"tatkräftige" Unterstützung, sondern würde sich auch über Ihre   
Mitgliedschaft sehr freuen.
11. Forum
Unser Forum ist ein Treffen aller Schüler, bei dem jeder etwas auf einer Bühne allen anderen präsentieren kann (z.B. Tänze, vorlesen, Witze erzählen, eigene Theaterstücke, Quizfragen stellen, singen, Projekte aus den Klassen…)
Unser Forum findet in der Regel 1x wöchentlich im Forum-Raum statt (freitags, 3.Phase), wenn auf der Forumsliste im Flur bis zur 1.Pause freitags genügend Beiträge der Schüler stehen.
Die Kinder tragen sich selbstständig in diese Liste ein. Aus allen Klassen (2-4)  gibt es reihum einen Forumsdienst, der moderiert
(2 Kinder) und den Vorhang öffnet und schließt  (2 Kinder).
Die Musikeinspielungen und Mikrofonbedienung sowie die Lichtbedienung übernehmen Kinder aus der Klassenstufe 4. Besonders schön sind hier klassenübergreifende Beiträge.
Im Forum werden auch für alle Schüler wichtige Dinge angesprochen.
An Fasching findet ein größeres Faschingsforum statt, an den Montagen nach den Advent-Sonntagen gibt es die Adventforen gleich zu Schulbeginn.
An jedem Schuljahresende werden unsere Viertklässler in einem Abschiedsforum verabschiedet.
In allen Pausen dürfen Kinder einmal pro Tag in einem Raum für das Forum üben.
Räume dafür sind der Forum-Raum, der Computerraum, der Konzentrationsraum sowie die Klassenräume. In der Frühstückszeit können die entsprechenden Lehrer gefragt werden.  
12. Funktionsräume (Stand 2018)
In unserem Konzentrationsraum im Pavillon rechts können vielerlei Dinge (z.B. Hörübungen/-spiele, Massagen, Wahrnehmungsspiele …) vermittelt werden. Jede Klasse sollte einmal wöchentlich hier agieren.
Im Computerraum stehen z.Zt. 13 PCs mit unserem Lernprogramm „Budenberg“. Jeder PC verfügt über einen Internet-Zugang.
Ein Smartboard, das auch einmal wöchentlich pro Klasse genutzt werden sollte, bietet eine sinnvolle Erweiterung des Unterrichts.
In diesem Raum ist auch Platz für Aktivitäten wie Morgenkreis, Tanzen oder Musik.
Auf einer Liste eingetragene Klassen haben in diesen Räumen Vorrang.
Im Untergeschoss befinden sich 2 Büchereiräume sowie ein     
 Besprechungsraum. Alle Räume können zur Differenzierung
 genutzt werden.

12. Glatte Straßen
siehe Homepage: Elterninfos –Winter… - Elternbrief
Grundsätzlich gilt: Schulausfall in dem Sinne gibt es nicht; Sie
entscheiden, ob Ihr Kind kommen kann.
14. Gongdienst
Alle Klassen haben der Reihe nach Gongdienst auf einer
Ausgehängten Liste.   
 Jeweils 2 Schüler trommeln nach jeder Pause alle Schüler wieder
 in die Klassenräume.
15. Hitzefrei
Über „hitzefrei“ entscheidet die Schulleitung, ggf. für einzelne
Klassen/-räume, es sei denn, es stehen genügend kühle Räume zur
Verfügung.
16. Konzentrationswoche/-raum
Nach Möglichkeit führen wir jährlich eine Konzentrations-   
 woche durch. Die Schüler werden klassenübergreifend in  
 kleinere Gruppen eingeteilt und durchlaufen in der 1.Phase
 von Montag bis Freitag mit ihrer Gruppe 5 angebotene   
 Inhalte.
 Unterstützt werden wir durch Eltern und außerschulisches
 Personal als Gruppenleiter.
Wenn wir einen entsprechenden Raum zur Verfügung haben, geht
  jede Klasse einmal pro Woche in diesen Konzentrationsraum, um   
 vielfältige Dinge diesbezüglich durchzuführen.
17. Kopfläuse
Kopfläuse bei einem Schulkind müssen der Schule sofort
mitgeteilt werden. Für eine entsprechende Behandlung sind die
Erziehungsberechtigten verantwortlich. Diese Behandlung ist der
Schule schriftlich zu bestätigen, ebenso die notwendige
Nachbehandlung. Vordrucke sind in der Schule erhältlich.
18. Krankheit Kind
Kann ihr Kind wegen Krankheit die Schule nicht besuchen, teilen
Sie uns dies bitte am ersten Morgen der Krankheit möglichst vor
Unterrichtsbeginn telefonisch mit – ein „verschwundenes“ Kind
wird sonst nicht vermisst.
Alle weiteren Krankheitstage müssen nicht mehr telefonisch
gemeldet werden. Eine schriftliche Entschuldigung ist nur nach
Aufforderung durch die Lehrkraft erforderlich.
Ansteckende (Kinder-)Krankheiten melden Sie bitte sofort der
Schule.
19. Krankheit Lehrer
Ist eine Lehrperson erkrankt, versuchen wir diesen Ausfall durch
eine sog. „Feuerwehrlehrkraft“ oder durch Aufteilung der
betroffenen Klasse aufzufangen. Sollte auch dies einmal nicht
gehen, hat die Klasse unterrichtsfrei. Sie werden dann mit Hilfe
der Telefonkette informiert. Kinder, die an diesem Tag   
außerschulisch nicht betreut werden können, werden bei uns
mitbetreut.
Lehrkräfte geben der Schulleitung grundsätzlich und
baldmöglichst Bescheid, wann Sie wiederkommen.
20. „Lesehelfer“
Zuverlässige/Verschwiegene Lesemütter bzw. Leseomas sind bei   
 uns gerne gesehen (vor allem in Klassenstufe 1 und 2).
 Dies geschieht (Stand 2017) dienstags vormittags.
21. Ranzencheckliste
Achten Sie auf das GS- Zeichen und die DIN 58124
·       Wählen Sie helle, leuchtende Farben, mit ausreichend vielen Reflektoren, um so einen besseren Schutz des Kindes im Straßenverkehr  zu gewährleisten.
·       Die gepackte Schultasche sollte 10 Prozent des Körpergewichts nicht überschreiten - unnötigen Ballast weglassen/in der Schule lassen.
·       Abends für den nächsten Tag packen.
·       (Schwere Bücher und Hefte nach Möglichkeit in der Schule deponieren.)
·       Der gefüllte Ranzen soll am Rücken anliegen, das Rückenteil muss gut gepolstert und im Idealfall körpergerecht geformt sein. Bei richtigem Sitz schließt der Ranzen oben mit der Schulterlinie ab und verrutscht beim Gehen nicht.
·       Lieber „uncool“ als (später) körperliche Schäden: Erklären Sie Ihrem Kind, warum richtiges Tragen des Schulranzens wichtig ist: Gesundheit kommt vor Modebewusstsein.
·       Rucksäcke und Umhängetaschen sind als Schultaschen vor allem im Grundschulalter ungeeignet. Vor allem DIN A4-Hefte verknicken.
·       Achten Sie beim Kauf auf ein möglichst geringes Eigengewicht des Ranzens.
      Auch für Kinder
·       Tue nur die Dinge in den Schulranzen, die du für den
 Schultag benötigst. (Spielsachen gehören nicht in den
 Schulranzen!).
·       Lasse Bücher und Hefte, die du für die Hausaufgaben nicht benötigst, in der Schule.
·       Überlege dir, wie du deine Materialien sinnvoll geordnet in den Schulranzen einräumen kannst (zum Beispiel Hefte, Bücher und Mappen getrennt einsortieren).
·       Achte darauf, dass du deine Materialien sorgfältig in den
Schulranzen einräumst, damit sie möglichst lange halten und ordentlich aussehen.
·       Hefte einzelne Blätter direkt in entsprechende Mappen ab
und stecke sie nicht einfach lose in den Ranzen.
·       Versuche, Getränke und Essen getrennt von deinen
Schulmaterialien im Ranzen aufzubewahren. Wenn das nicht möglich ist, verpacke sie noch einmal in einer extra
Plastiktüte.
·       Räume deinen Schulranzen mindestens einmal in der Woche gründlich auf.
·       Ein kleiner Regenschirm im/am Ranzen ist dauerhaft sinnvoll.
       Mäppchen
·       Folgende Dinge sollten in deinem Mäppchen enthalten sein:
    2 Bleistifte, 1 Radiergummi, 1 Spitzer, (1 Füller/Tintenroller
      o.ä. mit Ersatzpatronen), Holzbuntstifte, Filzstifte, Lineal.
·       Achte darauf, dass du die Stifte regelmäßig zu Hause
anspitzt.
·       Achte auf die Vollständigkeit deiner Materialien.
·       Ersetze fehlende Materialien so schnell wie möglich.
·       Benutze wenn möglich bruchsichere Farbstifte.
·       Nutze Dinge ohne Spielerei daran, diese lenken dich nur ab.
22. Regenpause
Die jeweilige Aufsicht entscheidet kurz vor Pausenbeginn, ob die Kinder bei Regen in den Klassen bleiben. Alle Lehrer/Klassen sind zu informieren.
Die Aufsicht ist dann enstprechend dem Aufsichtsplan geregelt und geht durch alle Klassen.
23. Schulbuchausleihe
Alle Informationen zur Schulbuchausleihe bekommen Sie in    
Papierform oder stehen auf unserer Homepage.
24. Schulsozialarbeiter
Einmal pro Woche unterstützt uns (die Lehrer, die Kinder und Sie)  
ein Schulsozialarbeiter. Er arbeitet vorbeugend in den Klassen und
hilft bei Schwierigkeiten sozialer Art (siehe Homepage).
25. Spieleausleihe
Mit einem Spieleausweis kann sich jedes Kind in den Pausen  etwas aus dem Spieleschrank ausleihen. Beim Zurückbringen bekommt es seinen Ausweis wieder.
Die Bälle für Fußball und Völkerball können ohne Ausweis ausgeliehen werden.
Die Klassen 3 und 4 haben abwechselnd  paarweise Ausleihdienst.
Bei Verlust des Ausweises droht eine 3-wöchige Ausleihpause.
26. Sport/Schwimmen
Unsere große Sporthalle mit vielen Geräten liegt 5 Minuten Fußweg an der Hauptstraße entlang über eine Ampel.
Wir führen jährlich Winterspiele mit den Disziplinen „Eisschnelllauf/Skispringen/ Biathlon/Rodeln und Bobfahren“ durch, entsprechend auch Sommerspiele mit den Disziplinen „Sackhüpfen/Seilspringen/Dosenwerfen/Slalom-Hindernis-Lauf und Weitsprung“.
Jedes Jahr findet auch ein Völkerballturnier klassenübergreifend statt.
Jede 4. Klasse geht etwa nach den Herbstferien bis zum Beginn der Freibad-Saison freitags ab 9.30 Uhr bis in die 3.Pause nach Kirn ins gymnasiale Lehrschwimmbecken schwimmen.
   
27. Vorlesewettbewerb
Einmal im Jahr findet er statt. Erst klassenintern, dann die jeweils 3
besten LeserInnen von Klasse 1 und 2 gemeinsam, dann von
Klasse 3 und 4. Von jeder Klasse wird ein Kind zum besten Leser   
gekürt.
28. Vorzeitiger Schulschluss
Dies kann z.B. bei angekündigtem Blitzeis oder starken Schneefall   
der Fall sein. Dann haben alle Schüler um 12.15 Uhr Schulschluss.
Die Telefonketten werden gestartet.
Die Betreuung findet bis 13.15 Uhr bzw. 15.00 Uhr statt, jedoch
kann es sein, dass kein Bus um 13.15 Uhr kommen kann, um die
Kinder nach Hause zu fahren. Das Essen muss in diesem Fall bei
Nichtteilnahme des Schülers bezahlt werden.
29. Zecken
Entdecken wir bei Ihrem Kind eine Zecke, informieren wir Sie sofort, um das weitere Vorgehen abzusprechen.
30. Zeiten des Unterrichts/der Pausen
siehe "Allgemeine Infos"
   

   
   

Tipps zur Konzentration
Vorwort
Liebe Erziehungsberechtigte,
in der Vergangenheit wurden häufig Fragen zu den folgenden Handlungstipps gestellt.
Daher haben wir uns entschlossen, Ihnen Hilfen an die Hand zu geben, falls in dem einen oder anderen Bereich Probleme auftauchen – hier dient dieses Heft als Nachschlagewerk, um eventuell eine Lösungsmöglichkeit zu finden.
Des Weiteren ist dieses Heft Gesprächsgrundlage zwischen Ihnen und uns zum Wohle Ihres Kindes.
Ihr Kollegium der Grundschule
Fischbach

Allgemeine Grundlagen für eine gute Konzentrationsfähigkeit
1.   ausreichend Schlaf  (10-12 Stunden in der GS-Zeit)

2.   gesunde Ernährung / genügend trinken (Wasser/Sprudel, Tee, Apfelsaftschorle)

3.   täglich ausreichend Bewegung an der frischen Luft

4.   angemessener Handyspiele-, Fernseh- und Computerspiele-Konsum  (Empfehlung von Fachleuten für das Grundschulalter: beides zusammen 1 Stunde)

5.   seelische Ausgeglichenheit (aktuell sowie dauerhaft)

6.   Vermeidung von Hunger und Durst vor/während der Konzentrationsphase
1.   ARBEITSPLATZ
Ein fester Arbeitsplatz dient als Signal, um mit der konzentrierten Arbeit zu beginnen und sie auch zu Ende zu führen.
·      Es sollte ein eigener Schreibtisch, wenn möglich im eigenen Zimmer, vorhanden sein.
·      Für Ruhe am Arbeitsplatz ist zu sorgen (kein Radio, kein
Fernsehen, keine spielenden Geschwister, kein Staubsaugen, keine anderen Gespräche führen o.ä.).
·      Der Schreibtisch sollte immer aufgeräumt sein, d.h. Dinge,  
die nicht gerade benötigt werden, vom Tisch räumen.
·      Alle anderen äußerlichen Ablenkungen sollten ebenfalls
vermieden werden. Auf keinen Fall Spielsachen, Haustiere o.ä. in der direkten Nähe lassen. Der direkte Blick aus einem Fenster kann auch ablenken.
·      Eine gesunde Körperhaltung ist besonders wichtig. Das Kind sollte stets im Sitzen arbeiten (nicht liegen, nicht knien, den Kopf nicht mit der Hand stützen).                                                             
·      Auf gute Lichtverhältnisse sollte geachtet werden. Tageslicht ist immer günstig. Schattenbildungen oder Spiegelungen sind zu vermeiden. Tischlampen sind geeigneter als Deckenlampen. Der Lichteinfall sollte bei Rechtshändern von links vorne, bei Linkshändern von rechts vorne erfolgen.
·      Für frische Luft und eine günstige Raumtemperatur (nicht
unter 21 C) sollte gesorgt werden.
·      Vor Arbeitsbeginn sollen alle für diesen speziellen Arbeitsteil benötigten Materialien bereitgelegt sein.
 Man sollte sich der günstigen Arbeitszeiten bewusst sein und    
  festgelegte Arbeitszeiten mit dem Kind zusammen    
  bestimmen.   
 

             
 


2. Hausaufgaben sind Sache des Kindes
Die Aufgabe der Eltern im Hinblick auf die Hausaufgaben besteht im Wesentlichen darin, günstige Arbeitsbedingungen zu schaffen, also für Ruhe, eine angemessene Arbeitszeit und eine förderliche räumliche Situation zu sorgen.
Es ist Aufgabe der Schule, die Hausaufgaben so zu stellen, dass sie in der Regel ohne elterliche Hilfe bewältigt werden können.
Selbstverständlich gibt es Situationen, in denen Ihre Hilfe besonders benötigt wird. Dies kann beispielsweise während oder nach einer längeren Krankheit, nach einem Schulwechsel, nach einem Umzug oder bei einem bestimmten Thema möglich sein.
Viele Kinder freuen sich darüber hinaus, wenn ihre Eltern Interesse an den gelernten Inhalten zeigen und auf Anfragen auch einmal mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.
Wie Sie Ihrem Kind bei den Hausaufgaben helfen können
·      Helfen Sie Ihrem Kind so wenig wie möglich. Ziel ist es, dass Ihr Kind selbstständig, ordentlich und richtig seine
       Hausaufgaben erledigt. Dennoch benötigt Ihr Kind vor    
        allem zu Beginn der Grundschulzeit Ihre Unterstützung.
·      Bei eher leistungsschwachen Kindern sollten Sie die Richtigkeit der Hausaufgaben kontrollieren.
·      Versuchen Sie möglichst genau herauszufinden, worin das   
Problem des Kindes besteht. Erklären Sie nicht alles auf
einmal, sondern nur genau jenen Punkt, der Schwierig-  
keiten macht.
·      Denken Sie sich in die Methode Ihres Kindes hinein. Es ist    
wenig hilfreich, wenn Sie Ihrem Kind zusätzlich Ihre  
eigene Methode beizubringen versuchen.
·      Sprechen Sie wenig, damit Ihr Kind ausreichend Gelegenheit zum Nachdenken erhält.
·      Schreiben Sie nichts in das Heft des Kindes und bleiben Sie nicht ständig neben ihm sitzen. Ihr Kind kann lernen, bei Schwierigkeiten selbst zu Ihnen zu kommen.
·      Sind die Aufgaben zu schwierig oder zu umfangreich, so
schreiben Sie bitte eine Notiz an die Lehrkraft und
beenden sie die Arbeit.
Literaturempfehlung für Eltern:
Kohler, B.: Elternratgeber Hausaufgaben. Weinheim 5  1998.

3. Lerntipps
·      nur einen Tag vor einer “Arbeit“ lernen ist meist nicht sinnvoll
·      mehrere Tage vorher lernen, z.B. jeweils 10 Minuten, ist sinnvoller
·      Welcher Lerntyp ist mein Kind?
a)  verbal : selbst vorsagen
b) auditiv : zuhören (z.B. mit Aufnahmegerät), laut vorlesen/vorsagen
c)  visuell : lesen/zeichnen
d) kommunikativ : mit anderen besprechen
·      verschiedene der o.g. Lernkanäle/Möglichkeiten nutzen   
z.B. still lesen,  laut lesen, vorsagen lassen  (Mutter/Aufnahmegerät), Stichwortzettel machen, sich abfragen lassen, abschreiben, aufmalen
·      möglichst in positiver Atmosphäre lernen
·      Wiederholungen sichern das Gelernte
·      Zeiten der Hausaufgaben oder des zu Lernenden       
planen/einteilen/verabreden
·      Lernpausen einlegen und bewusst entspannen  
 (Gymnastik, Atemübungen am offenen Fenster)
·      mit Mitschülern zusammenarbeiten
·      das Gelernte einem Anderen erklären können
·      Sind alle Blätter im Ordner eingeheftet?
·      Mehrmaliges Durchlesen
·      Eselsbrücken helfen (z.B. die Himmelsrichtungen N*O*S*W : im Uhrzeigersinn: Nie ohne Seife waschen)
·      Kinder können selbst Fragen zum Thema erarbeiten  
(Schule spielen)
·      Frage-Antwort-Spiel/Quiz mit Partner oder in der Gruppe
Literaturempfehlung für Eltern und Schüler:
Keller, G.: Lernen will gelernt sein! Quelle&Meyer 7 2003
siehe auch Infos auf unserer Homepage
             Schaffen Sie gute Lernvoraussetzungen
    Zeit:             Suchen Sie im Tagesablauf des   
       Kindes eine gute Zeit zum Lernen.
Achten Sie auf Regelmäßigkeit und legen Sie die Aufgabenzeiten vorher fest – Sie ersparen sich
viel Ärger.
Atmosphäre: Schaffen Sie die Möglichkeit für Ihr Kind und
                   falls nötig für sich, ungestört und in Ruhe für eine
                   gewisse Zeit arbeiten zu können.
Einteilung:   Teilen Sie mit Ihrem Kind die Arbeit ein.
Eine gute Einteilung erleichtert das Lernen. Wiederholen festigt das Gelernte und die Belastung alles auf einmal lernen zu müssen, fällt weg.
4. Medienkonsum

Zahlreiche europäische und amerikanische Langzeitstudien belegen alle die gleichen Folgen von übermäßigem Fernsehkonsum: „Fernsehen macht Kinder dumm.
a. Schlechte Schulleistungen
Vielseher – mehr als drei Stunden täglich – haben in der        Schule deutlich mehr Stress und schlechtere Leistungen als Wenigseher (besonders in allen Fächern, die in irgendeiner Form etwas mit Schreiben, Lesen und Sprechen zu tun haben). Kinder, die viel fernsehen, erreichen als junge Erwachsene meist einen schlechteren Bildungsabschluss als jene, die seltener „glotzen“.
b. Konzentrationsschwäche
Wer viel vor dem Bildschirm sitzt, schaltet in der Schule schnell ab, denn seine Aufmerksamkeit wird ständig unterfordert. Vielseher sind schnelle Wechsel von Reizen gewöhnt, Zuhören und genaues Beobachten wird schnell langweilig.
c. Gestörte Sprachentwicklung
Kinder, die viel vor dem Fernseher sitzen, üben nicht zu sprechen. Außerdem übernehmen sie die oft sehr eingeschränkte Sprache ihrer Vorbilder vom Bildschirm.
d. Schlafstörungen und Kopfschmerzen
Überreizung und Anspannung kurz vor dem Schlafengehen verhindern, dass Kinder gut zur Ruhe kommen. Das ständige Starren in eine Richtung erzeugt Verspannungen und ist deshalb oft die Ursache für Kopfschmerzen.
e. Emotionale Abgestumpftheit
Wer ständig mit Gewalt, Horror und Aggressionen konfrontiert wird, gewöhnt sich an diese Reize und verlernt es, emotional angemessen, z.B. mit Abscheu oder Angst oder Mitgefühl zu reagieren.
f. Haltungsschäden und Übergewicht
Bewegungsmangel, unkontrolliertes Essen und Naschen vor dem Fernseher führen schnell zu Übergewicht. Dazu kommen Haltungsschäden durch stundenlanges Sitzen, oft in völlig falscher Körperhaltung.  
Auch deutsche Wissenschaftler stellten bereits Ende 2004 fest:
Zu hoher Fernsehkonsum macht Kinder dumm.
Eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen machte für den Leistungsabfall des Gehirns den Botenstoff Dopamin verantwortlich. Er bewirkt immer neue Glücksgefühle, heißt es. Das vorher Gelernte könne sich dann nicht im Gehirn festsetzen, wenn es von Fernseh- und Video-
bildern ständig überlagert wird.
Fakt ist, dass immer mehr Kinder immer länger vor Bildschirmen sitzen. Die Folgen: Weniger Zeit für Hausaufgaben, Lernen und Spielen. Von den gesundheitlichen Belastungen einmal ganz zu schweigen.
Das Deutsche Grüne Kreuz  (DGK) rät daher zu einem gemäßigten Fernsehkonsum. Je nach Altersstufe des Kindes ist bis zu einer Stunde täglich noch akzeptabel.
Hausaufgaben sollen nach Meinung des DGK auf keinen Fall vor dem Fernseher gemacht werden. Bilder und Ton lenken viel zu sehr ab. Das Gehirn kann sich so die Inhalte des Lernstoffes nicht lange merken, das Büffeln ist umsonst. Eine Stunde vor dem Schlafengehen sollte das Fernsehen ebenfalls tabu sein.
Immer wiederkehrende Empfehlungen namhafter Erziehungswissenschaftler und Medienpädagogen für interessierte Eltern:
·      Ein absolutes Fernsehverbot nutzt nichts  -  wichtiger sind feste Regeln.
·      Hilfreich ist es auch, wenn die Kinder keinen eigenen Fernseher im Zimmer haben. Solche Geräte gehören in einen Raum, der für alle Familienmitglieder zugänglich ist.
      Durch Absprachen mit der Familie wird der Konsum         
       deutlich verringert, bei eigenen Geräten hingegen deutlich   
       erhöht.
·      Eltern sollten darüber nachdenken, dass sie ein Vorbild in Bezug auf den Fernsehkonsum sind.
·      Programme sollten mit den Kindern zusammen ganz bewusst ausgewählt werden. Danach sollte der Fernseher abgeschaltet werden und nicht als Geräuschkulisse im Hintergrund weiterlaufen.
·       Kinder im Alter von 6-10 Jahren:
       Bis zu einer Stunde täglich ist erlaubt (ohne andere
        elektronischen  Bildschirmspiele
).
Wählen Sie mit  
        dem Kind zusammen altersgerechte Programme aus.
       Lassen Sie sich hinterher erzählen, was Ihr Kind  
        an einem Film so faszinierend findet. Auf diese Weise
        erfahren Sie, was es denkt und fühlt.
 

                                                                                                                             
 

Der Zeiteinsatz für Medienkonsum (Handy, Computerspiele und Fernsehkonsum) ist
unbedingt im Zusammenhang
zu sehen.
Die Nutzung solcher Bildschirmmedien sollte
zusammen      
eine Stunde pro Tag
im Grundschulalter
 nicht übersteigen.
5. Tipps für den Umgang
mit dem Handy und dem Computer
/mit elektronischen Spielen
         
Sowohl in der Arbeitswelt als auch in vielen Privathaushalten gewinnt das Handy und der Computer immer mehr an Bedeutung und ist aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Auch das Freizeitverhalten vieler Kinder und Jugendlicher wird immer mehr vom Umgang mit diesen Medien und vielen weiteren elektronischen Spielen bestimmt.
Wenn vor allem Textverarbeitungsprogramme und das Internet zu Recherchezwecken genutzt werden, so haben Untersu-chungen gezeigt, dass der Umgang mit dem Computer insbesondere bei Jugendlichen zu besseren Schulleistungen führen kann.
Weitere Untersuchungen weisen bei einer unvernünftigen Nutzung dieser neuen Medien - -insbesondere bei Kindern -jedoch auch auf vielerlei Gefahren hin, die von absinkenden Schulleistungen über soziale Vereinsamung bis hin zu gesundheitlichen Schäden reichen.
Die folgenden Tipps sollen helfen, solche negativen Auswirkungen zu verhindern:
1. Allgemeine Tipps
* Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind klare Zeiten und Regeln am
   Handy/am Computer/an elektronischen Spielen.
   
Der Zeitansatz für Computer- und     
 Fernsehkonsum ist im Zusammenhang zu
 sehen, d.h. die Nutzung beider Medien
 zusammen sollte insgesamt 1 Stunde pro Tag
 nicht übersteigen.
* Der Computer/die elektronischen Spielgeräte sollten nicht im
   Kinderzimmer stehen, da sie zu einem übermäßigen Konsum
   verleiten können (Untersuchungen weisen auf negative
   Auswirkungen hin!).
* Achten Sie darauf, dass Ihr Kind den Computer/die
   elektronischen Spiele nicht zu spät am Tag nutzt. Kinderärzte
   weisen auf einen Zusammenhang von Schlafproblemen und
   Handy-/Computerkonsum kurz vor dem zu Bett gehen hin.
   (Gleiches gilt auch für den Fernseher!)
2. Handy-, PC- und Konsolenspiele
·      Informieren Sie sich über die Spiele, die Ihr Kind nutzt; achten Sie auf die Alterskennzeichnung nach dem Jugendschutzgesetz und sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Auswahl der Spiele.
Allgemeine Informationen zu digitalen Spielen finden Sie auf der Webseite der Bundeszentrale für
politische Bildung (www.bpb.de – Links „Lernen-Digitale Bildung-Medienpädagogik“). Informationen und Beurteilungen zu einzelnen Spielen finden Sie zum Beispiel auf der Internetseite www.zavatar.de und auch z.B. bei www.amazon.de (beim Anklicken der Spiele).
·      Bedenken Sie bei der Auswahl der Spiele, dass Kinder im Grundschulalter u.U. noch nicht zwischen Wirklichkeit und Fiktion unterscheiden können. Von 3-D-Actionspielen und so genannten Ego-Shootern ist abzuraten. Eher sollten Spiele aus den Kategorien Jump&Run, Adventure, Aufbau und Strategie sowie Lernsoftware (z.B. budenberg) ausgewählt werden.
·      Auch Spiele, die die Spieler unter Zeitdruck setzen, sind für Kinder im Grundschulalter nicht geeignet, da sie das Kind oftmals hohen Stresssituationen aussetzen.
·      Insbesondere bei Kindern mit älteren Geschwistern kommt es häufig vor, dass nicht altersgemäße Spiele vom Bruder oder der Schwester gespielt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, dass nicht alle Spiele für jedes Kind und jedes Alter geeignet sind.
3. Internet
·      Nutzen Sie vor allem zu Beginn das Internet gemeinsam mit Ihrem Kind. Sprechen Sie mit ihm über Nutzen und Gefahren des Internets. Stellen Sie gemeinsam Regeln auf, was erlaubt und was nicht erlaubt ist.
·      Achten Sie darauf, dass Ihr Computer Filtersysteme hat, die den Zugriff auf problematische Seiten verhindern. Richten Sie Ihren Computer v.a. bei jüngeren Kindern so ein, dass Ihr Kind nur von Ihnen ausgesuchte Seiten besuchen kann. Da es dennoch immer geschehen kann, dass Ihr Kind auf unerwünschte Seiten kommt, seien Sie immer in Rufnähe, damit Ihr Kind auf Ihre Hilfe und Unterstützung zurückgreifen kann.



·      Stellen Sie eine geeignete Kinder-Seite im Browser als Startadresse ein, wie z.B. www.fragfinn.de, www.blinde-kuh.de (Suchmaschinen); www.tivi.de , www.kindernetz.de (Kinderportale) oder Links unter www.grundschule-fischbach.de .
·      Lassen Sie Ihr Kind nur für Kinder geeignete Suchmaschinen benutzen, damit es über die Suchmaschine nicht auf nicht altersgemäße Seiten kommen kann.
·      Wenn Sie eine E-Mail-Adresse für Ihr Kind einrichten, achten Sie darauf, dass dabei der echte Name nicht erkennbar ist.
·      Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Gefahren von  sozialen Netzwerken und Chatrooms. In der Regel sind diese Internetseiten erst ab 14 bzw. 16 Jahren gestattet.
Das berühmte und viel genutzte „WhatsApp“ beispiels-weise ist erst ab 16 Jahren erlaubt.
Weisen Sie Ihr Kind darauf hin, nie den richtigen Namen, die Adresse oder Telefonnummer von sich oder anderen an Unbekannte weiterzugeben oder sich mit unbekannten Gesprächspartnern zu treffen.
      Weitere Informationen finden Sie u.a. unter     
       www.klick-tipps.net.
 
                             
Fischbach/Nahe, 2018
 

                                                                                                                                                                                               
 


                         

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